
Foto: photothek
Neujahrsempfang der SPD
Der Neujahrsempfang der SPD Aschaffenburg stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Zuversicht und Zusammenhalt. Unter dem Motto „Meine Stadt. Meine Liebe.“ kamen am 17. Januar 2026 mehrere hundert Gäste in der Aschaffenburger Stadthalle zusammen, um gemeinsam auf das neue politische Jahr zu blicken.
Auftakt in ein politisches Jahr der Zuversicht und des Miteinanders
Bereits beim Ankommen wurden die Gäste im Foyer der Stadthalle mit Kaffee, Brezeln und Live Musik des Sängers emmi.live begrüßt, bevor das Programm um 10 Uhr im großen Saal startete. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, rund 350 Anmeldungen unterstrichen die große Resonanz auf die Einladung des SPD Stadtverbands.
SPD-Stadtverbandsvorsitzender und Bürgermeister Eric Leiderer eröffnete den Empfang und betonte die tiefe Verwurzelung der Sozialdemokratie in Aschaffenburg: Seit mehr als 55 Jahren trage die SPD Verantwortung für die Stadt, investiere in gute Schulen, bezahlbaren Wohnraum und eine Digitalisierung, die den Menschen konkret nutzt. In unruhigen Zeiten brauche es keine lauten Parolen, sondern verlässliche Politik, die Sicherheit, Chancen und sozialen Zusammenhalt im Alltag spürbar mache.
Klare Botschaften von Jürgen Herzing
Oberbürgermeister Jürgen Herzing nutzte den Neujahrsempfang, um eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit zu ziehen, die von zahlreichen Krisen geprägt war: von Corona-Pandemie über bis hin zur tragischen Tat im Schöntal. Er machte deutlich, dass der richtige Umgang mit Verunsicherung nicht im Rückzug liege, sondern darin, Herausforderungen gemeinsam anzupacken und die Stadt entschlossen weiterzuentwickeln.
Herzing verwies auf umfangreiche Investitionen, die ohne neue Schulden gestemmt wurden, und auf die verlässliche Krisensteuerung der vergangenen Jahre. Aschaffenburg sei gut durch außergewöhnliche Belastungen gekommen, weil die Stadtgesellschaft zusammenhalte: ein Zusammenhalt, den er auch in Zukunft als Oberbürgermeister weiter stärken wolle.
Bärbel Bas: Kommunen als Herz der Demokratie
Als Ehrengast war die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas in die Stadthalle gekommen. In ihrer Rede stellte sie die Bedeutung der Kommunen in den Mittelpunkt und machte deutlich, dass sich hier im Alltag der Menschen entscheide, ob ein Staat funktioniere oder nicht. Gerade in Zeiten multipler Krisen sei es Aufgabe der Sozialdemokratie, die Herausforderungen anzunehmen, statt zu klagen. Die SPD hat konkrete Antworten auf soziale Fragen, gestaltet die Arbeitswelt und sichert den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Bas würdigte die Arbeit der SPD in Aschaffenburg und die Leistungen der Stadt in den vergangenen Jahren. Sie machte Mut, sich den Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft mit Zuversicht zu stellen und die Zukunft solidarisch zu gestalten. Dabei geht es um gute Arbeit, gerechte Teilhabe und eine starke demokratische Kultur vor Ort.
Gesprächsrunde und musikalischer Rahmen
Zum Abschluss folgte eine Gesprächsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel und der Landtagsabgeordneten Martina Fehlner, die vom Organisator des Neujahrsempfangs Björn Wortmann moderiert wurde In der Gesprächsrunde stand die Frage im Mittelpunkt, was „soziale Gerechtigkeit“ im Rückblick auf 2025 und mit Blick auf 2026 konkret bedeute. Bernd Rützel schilderte, wie er als Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales die großen Linien der Bundespolitik mit den Anliegen der Menschen in der Region verbindet, während Martina Fehlner von Begegnungen vor Ort und ihrer Motivation für ihren Einsatz in Stadt und Region berichtete. Zum Abschluss formulierten beide persönliche und politische Wünsche für mehr Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit im Jahr 2026. Musikalisch wurde der Empfang von emmi.live gestaltet, der mit Liedern wie „An guten Tagen“, „Ein Hoch auf uns“ und „Gleich und verschieden“ für ein hörbares Wir Gefühl sorgte. Das Lied „Gleich und verschieden“ ist der Soundtrack des SPD-Wahlkampfs in Aschaffenburg. Die SPD Aschaffenburg steht für eine offene, solidarische Stadtgesellschaft, in der alle ihren Platz haben.
Begegnung, Zuversicht und Ausblick
Nach dem offiziellen Programm nutzten viele Gäste die Gelegenheit, bei Imbiss, Getränken und Live Musik im Foyer miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu vertiefen und neue Netzwerke zu knüpfen. Es wurde diskutiert, gelacht und über die Projekte gesprochen, die Aschaffenburg in den kommenden Jahren weiter voranbringen sollen.
Der Neujahrsempfang 2026 machte damit deutlich, dass die SPD Aschaffenburg das neue Jahr mit klaren politischen Zielen, einem starken Team und viel Rückenwind aus der Stadtgesellschaft angeht. Die Botschaft des Tages war unübersehbar: Aschaffenburg soll eine Stadt bleiben, in der Zusammenhalt, Sicherheit und Chancen für alle spürbar sind: „Meine Stadt. Meine Liebe.“
Impressionen vom Neujahrsempfang
Fotos: Alexander Klotz | OrangeProduction.de und Björn Wortmann









































































































































